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Switzerland

Heimwärts

Vom heissen Norden in den Schweizer Schnee

semi-overcast 15 °C

Wir bereuen es keinen Moment in den Norden Costa Ricas gefahren zu sein. Nach einem Regentag hellt sich das Wetter auf und wir kommen noch einmal in den Genuss von zauberhaften Landschaften, welche wir dank dem Auto durchstreifen können.
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Fast jeden Tag fahren wir zu einem neuen Strand, immer ruhig und weit, entdecken Tiere und Pflanzen, welche wir bis dahin nicht gesehen haben.
Der Nationalpark Rincon de la Vieja fasziniert uns mit den blubbernden Schlammpfützen, welche schweflig dampfend vom heissen Erdinnern erzählen. Welch wundebare Erde dürfen wir doch bewohnen!
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Abends beim Nachtessen erzählt Guido, unser Gastgeber, viel vom Leben hier im wilden Norden, wo Pferde noch alltäglicher sind als Autos und der Sheriff auch mal mit einem Trinkgeld vom Bussenschreiben abgehalten wird. Maurice hat helle Freude an allen wilden und eingesperrten Tieren, oft streift er durchs Gelände und beobachtet gut.
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Der Waschbär im Gehege verlangt Respekt, das kleine Krokodil im Zaun ist so faul, dass es nicht einmal nach dem Hühnerhals schnappen mag... Zum Glück gibts noch den wilden Kollegen im Fluss, gross und stark, welcher ruhig auf und ab schwimmt.
Der Abschied fällt nicht leicht, wissen wir doch dass nun die Ferienzeit vorbei ist - der Weg nach San Jose und von dort in die Schweiz ist lang. So beschliessen wir, die Reise zu etappieren und übernachten beim Vulkan Arenal. Wir haben vom Bett aus eine wunderbare Sicht auf den Schlot, welcher fauchend Glut und Rauch speit - ein tolles Schauspiel, besonders nachts. Doch ist ihm heute kühl, er legt sich eine dicke Wolkendecke um die Schulter und versteckt sich damit vor den Touristenmassen, welche sehnlich auf polternde Eruptionen warten. Spät in der Nacht klart das Wetter wieder auf und wir erhaschen schläfrige Blicke von glühendem Gestein.
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Viel einfacher zu sehen sind die Nasenbär-Rudel, welche auf die Strasse trotten, sobald sich ein Touristenauto nähert. Kaum Notiz nehmend von entzückten Autoinsassen hoffen sie auf ein kleines Znüni und trollen sich plötzlich wieder in den dichten Urwald, welcher zwischen den Hotelanlagen noch geblieben ist.
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So finden wir den Weg zurück nach Alajuela, unserem Ausgangsort wo wir das Auto abgeben und noch einmal im Hotel Bernatica nächtigen dürfen.
Wir sind nun bereit für die Heimreise, ausgeruht und auch gwundrig, was uns in der Schweiz erwarten wird. So fahren wir zum Flughafen, wo wir unsere Rucksäcke aufgeben um nachher nocheinmal in die Stadt zu fahren - ein letztes Adieu im schönen Land mit uns lieb gewordenen Leuten. Als wir aus dem Bus steigen, schneidet uns ein junger Mann Papayas auf, kann kaum glauben dass wir 12 Stunden fliegen werden und dass es in der Schweiz keine Affen gibt. Noch eine Papaya, diese ist süsser, wir essen bis wir nicht mehr können und Maurice schaut zu, er hat Papaya nicht gern. Zum Abschied schenkt uns der Mann eine wunderbar reife Frucht, gross und dick wie ein Velofahrerwadli, welche wir einer Bettlerin schenken weils verboten ist zum mitnehmen.
So fährt uns ein Taxi fürs letzte Geld durch die schwüle Nacht zum gekühlten Flughafengebäude, wo die grosse Warterei beginnt - warten aufs Flugzeug, warten im Flugzeug, warten im Flug, warten beim Umsteigen, schon Nachmittag und doch erst Morgen, zum Glück schläft Maurice tief und fest auf der Reise und auch zu Hause, wo Abend schon am Mittag ist.
So kommen wir an in Bern.
Schneetreiben in den Strassen anstelle von schwatzenden Menschen und spielenden Kindern, alles sehr ruhig und gepflegt, eilige Freundlichkeit anstelle von gwundriger Herzlichkeit.
Fasziniert lernen wir unsere Heimat neu kennen, noch etwas unsicher ob dies wirklich der Ort ist, den wir vor fast drei Monaten verlassen haben.
Bald werden die Erinnerungen weicher, verschmelzen im Gefühl von Sehnsucht und Dankbarkeit, ja vor allem Dankbarkeit für all die wunderbaren Erlebnisse und Begegnungen, welche uns bereichern und begleiten.
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Beatrice, Peter und Maurice Till Kaltenrieder

Posted by m.till 11:58 Archived in Switzerland Comments (0)

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Jetzt gehts los!

Wo wir ankommen werden

rain 8 °C

Nun geht die Reise los! Für alle Gwundrigen: Hier könnt ihr schauen wo wir zuerst wohnen werden:

http://www.bernatica.com/index.php?site=zimmer

Freitag bis Sonntag.

Und anschliessend, ab Montag:

http://www.sonador.ch/

Liebe Grüsse
beatrice, peter, maurice till

Posted by m.till 05:23 Archived in Switzerland Comments (1)

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Meine Eltern

Hochzeitstag am Sylvester

sunny 8 °C

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Heute feiern wir Sylvester und den 11. Hochzeitstag meiner Eltern! Bald werden die Rucksäcke gepackt, wir sind schon etwas nervös...

Posted by m.till 05:53 Archived in Switzerland Comments (1)

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Weihnachten

overcast 0 °C

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heute haben wir Weihnachten gefeiert, noch zu hause.

Posted by m.till 00:00 Archived in Switzerland Comments (1)

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Maurice am 4. Geburtstag

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Posted by m.till 12:56 Archived in Switzerland Comments (1)

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Glücklich zu Hause

storm 5 °C

Noch hat die Reise nur in Gedanken begonnen.

Posted by m.till 12:54 Archived in Switzerland Comments (0)

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