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Jan 07

Tropensonne

Strand und Affen

sunny 30 °C

Von San Isidro fuehrt die Strasse durch eine wunderschoene und bergige Dschungellandschaft an den Pazifischen Ozean. Die Strasse ist steil und eng, der Bus faehrt manchmal fast nur schritttempo, und langsam wird es waermer. An der Kueste hoert der Asphalt auf, ueber eine staubige Piste holpern wir durch Heideland, viel Sumpf, Palmen, kleine Doerfer und wieder dichter Urwald. Im Matapalo steigen wir aus und stuerzen zuerst in die kleine Pulperia (Laedeli) wo wir kaltes Ginger Ale und Fruechte kaufen um uns fuer die restlichen 2 Kilometer zu Fuss zu staerken. Nun sind wir froh fuer alles, was wir nicht dabei haben...
Schon bald aber haelt ein Jeep und wir koennen mitreiten bis zum Strand. Fuer die erste Nacht finden wir ein Zimmerli mit Sicht auf den Parkplatz, Ernuechterung macht sich breit bei den Grossen, Maurice nimmts gelassen. Schon am naechsten Morgen koennen wir aber zuegeln in ein wunderschoenes Bungalow, grad am Meer, da bleiben wir ein paar Naechte. Im Garten steht ein grosser Baum mit einem Loch, da drin wohnen 5 Leguane, welche nun regelmaessig Besuch von Maurice bekommen. Die amerikanischen Gastgeber sind unkompliziert und Maurice hat viel Raum zum spielen.
Am Morgen frueh wandern wir in den Nationalpark nebenan, das heisst es hat ein Schild und keine Haeuser, dafuer aber Horden von Affen und die farbige Voegel in den Mangrovensuempfen. Den Krokodilen sind wir nicht begegnet... PICT0432.jpg
Der Strand: Breit bei Ebbe, feiner weicher Sand, ein flaches Meer mit tollen Wellen, das Wasser badewannenwarm. So geht das auf eine unglaubliche Laenge von 40 Kilometern, Palmen, Mandelbaeume mit Faultieren in den Aesten, Urwald, gleissende Sonne und die Wellen... Wir haben schon viele Straende gesehen, aber so etwas wohl noch nie!
Claudia kommt aus der Schweiz (wie viele andere auch in Costa Rica) und nimmt Beatrice mit auf einen ausgiebigen Ritt dem Strand entlang. Wunderschoen eilen die Pferde dem Strand und Fluss entlang.PICT0456.jpg
Obwohl Hochsaison ist, hat es kaum Menschen hier, die paar wenigen Touristen sehen sich eher von Ferne. Man trifft sich beim Fruestueck (Pancake) oder beim Znacht (Reis und Fisch). So lernen wir auch Maya und Daniel aus Zuerich kennen, welche uns mit dem Auto weiter gegen Sueden mitnehmen. Zum Glueck, denn die im Reisefuehrer angepriesene Unterkunft liegt direkt an der Strasse und das Zimmer stikt so sehr, dass Maurice zu weinen bedginnt als wir es anschauen! Daniel und Maya nehmen uns mit bis wir eine wunderschoenes Ferienhaeuslein in Tortuga Abajo (suedlich Uvita) gefunden haben in einem gepflegten und schattigen Dschungelgarten. Hier turnen die Affen direkt vor dem Balkon, die Putzfrau macht mit dem Besen das Baumlaub zur Seite, damit wir das Faultier sehen.PICT0512.jpg
Zum Strand gehts 20 Minuten durch eine Dschungelpfad, entlang von Stauden mit riesigen Blaettern, fingergrossen Ameisen und Baeumen, welche ihre winzigen Fruechte wie Regentropfen fallen lassen. Nach eine wackligen Haengebruecke raschelt es im Kraut, tausende von roten Krebsen haben sich hier versammelt, am naechsten Tag sind sie alle verschwunden.PICT0562.jpg
Etwa so geht es hier auch Maurice, manchmal raschelt das Heimweh nach Playmobil unueberhoerbar, dann ist es wieder ganz verschwunden. Wir Grossen vermissen das Zuhause nicht sehr, geniessen die Waerme und staunen immer wieder ueber das abwechslungsreiche Land.
Bald gehts nun weiter auf die Halbinsel Osa zu einer Indianerfamilie, welche man nur per Pferd erreicht (www.tamandu-lodge.com).
Wir freuen uns, auch diese neue Welt kennenzulernen!

Posted by m.till 08:23 Archived in Costa Rica Comments (0)

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Finca Sonador

Landleben im Süden Costa Ricas

sunny 27 °C

Nun sind zwei Wochen in Longo Mai vorbei. Wir sind angekommen, eingelebt und bereit für die Weiterreise an die Pazifikküste.
Zwei kurzweilige Wochen mit vielen Erlebnissen, sorgfältig begleitet von Leo und Daisy Ortega mit den zwei kleinen Mädchen Jessica und Monica.
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Einmal am Morgen früh haben wir die Pferde gesattelt, sind im flachen Licht durch Urwald und Plantagen geritten, die Luft angenehm kühl. Geduldig hat uns Leo Pflanzen und Tiere erläutert, alles erklärt über Zuckerrohr und Kaffeestauden. Bevor die Sonne heiss wurde, haben wir die Nachbarfarm erreicht. Hier wird alles selber produziert: Geflügel, Fisch, (Meer-)Schweine, der Strom kommt aus dem eigenen Wasserkraftwerk.
Zum grossen Glück von Maurice werden hier sogar Agutis gehalten, ein putziges Urwaldtier mit Glotzaugen, das wegen seines leckeren Fleisches fast ausgerottet ist.
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Nach einem tüchtigen Mittagessen sind wir yurückgeritten, immer zu zweit mit einem Kind im Sattel.
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Anderntags durften wir mit Frau Mariza Schoggi machen. Kakao ernten, Bohnen rösten, schälen und mahlen mit Zucker. Die Schöggeli sind intensiv im Geschmack, rauchig und süss. Maurice interessiert sich aber eher für die jungen Hunde, Ziegen und all den Krimskrams unter rostigem Wellblech.
Am Freitag waren wir eingeladen zum Hochzeit von Daisys Bruder im Nachbardorf. Gespannt sassen wir um vier Uhr Nachmittgas in der vollen Kirche, aber der Brautvater war nicht da, so wurde gewartet. Nach fünf Uhr hat der Priester mit der Messe begonnen, dann sind die Brauteltern gekommen, eine schlichte Feier während die Kinder um die Kirche lärmten. Über holprige Wege sind wir zur Familie gefahren, laute Musik, viele Leute im ganzen Haus. Fröhlich wird gefeiert, man sitzt auf dem Sofa, am Boden oder im Garten, mit einem Plasicteller voll Reis und Speck, und bald haben sich die Gäste verabschiedet und sind verschwunden in der dunklen Dschungelnacht.
So haben wir viel zu erzählen, wir sind gesund und glücklich, es geht uns gut.
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Posted by m.till 09:05 Archived in Costa Rica Comments (0)

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San Isidro del General

sunny 26 °C

Nach einer langen und anstrengenden Reise sind wir vor einer Woche in Costa Rica gelandet. Der Empfang im Hotel Bernatica war herzlich und Berndeutsch... gerade gut zu Beginn in der fremden Welt.
Nach drei Tagen sind wir auf der Panamericana weitergezogen richtung Sueden, ueber einen Pass (3'300m), welcher uns fast den Mageninhalt gekostet haette. Der Fahrer trieb die Maschine so schnell er konnte durch den dichten Regenwald. Die Gegend einsam, kuehl und abwechslungsweise neblig und wieder sonnig, Kurve um Kurve.
So sind wir eingetaucht ins Tropenleben, sind angekommen in der Finca Sonador der Organisation Longo Mai. Wir bewohnen da ein einfaches Haeuschen mit Bananen, Ananas und Palmen im Garten.
Am Morgen wecken uns farbige Voegel, unzaehlige Huehner und Nachbars Stereoanlage.
Die Morgenstunden sind kuehl, ideal um etwas zu tun. Bereits zum Fruehstueck schneiden wir Fruechte auf.
Am Nachmittag brennt die Sonne heiss und wir doesen in der Haengematte, gegen Abend wird flaniert oder ausgeritten mit Nachbars Pferd. Bei Nachbars gibt es auch z'Nacht fuer uns, Daisy und Leo umsorgen uns sehr liebevoll. Maurice spielt gerne mit den beiden kleinen Maedchen, und wir erfahren viel vom Leben hier in Costa Rica - allerdings auf Spanisch, so dass unsere bescheidenen Sprachkenntnisse stark gefordert sind.
Schon haben wir zahlreiche Tiere gesehen, wild und im Zoo. Das Land bietet eine unglaubliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen, wir sind fasziniert!
So geht es uns sehr gut, wir sind gesund und konnten uns rasch an Klima, Zeit und Essen gewoehnen.

Posted by m.till 10:07 Archived in Costa Rica Comments (1)

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Jetzt gehts los!

Wo wir ankommen werden

rain 8 °C

Nun geht die Reise los! Für alle Gwundrigen: Hier könnt ihr schauen wo wir zuerst wohnen werden:

http://www.bernatica.com/index.php?site=zimmer

Freitag bis Sonntag.

Und anschliessend, ab Montag:

http://www.sonador.ch/

Liebe Grüsse
beatrice, peter, maurice till

Posted by m.till 05:23 Archived in Switzerland Comments (1)

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