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Heimwärts

Vom heissen Norden in den Schweizer Schnee

semi-overcast 15 °C

Wir bereuen es keinen Moment in den Norden Costa Ricas gefahren zu sein. Nach einem Regentag hellt sich das Wetter auf und wir kommen noch einmal in den Genuss von zauberhaften Landschaften, welche wir dank dem Auto durchstreifen können.
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Fast jeden Tag fahren wir zu einem neuen Strand, immer ruhig und weit, entdecken Tiere und Pflanzen, welche wir bis dahin nicht gesehen haben.
Der Nationalpark Rincon de la Vieja fasziniert uns mit den blubbernden Schlammpfützen, welche schweflig dampfend vom heissen Erdinnern erzählen. Welch wundebare Erde dürfen wir doch bewohnen!
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Abends beim Nachtessen erzählt Guido, unser Gastgeber, viel vom Leben hier im wilden Norden, wo Pferde noch alltäglicher sind als Autos und der Sheriff auch mal mit einem Trinkgeld vom Bussenschreiben abgehalten wird. Maurice hat helle Freude an allen wilden und eingesperrten Tieren, oft streift er durchs Gelände und beobachtet gut.
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Der Waschbär im Gehege verlangt Respekt, das kleine Krokodil im Zaun ist so faul, dass es nicht einmal nach dem Hühnerhals schnappen mag... Zum Glück gibts noch den wilden Kollegen im Fluss, gross und stark, welcher ruhig auf und ab schwimmt.
Der Abschied fällt nicht leicht, wissen wir doch dass nun die Ferienzeit vorbei ist - der Weg nach San Jose und von dort in die Schweiz ist lang. So beschliessen wir, die Reise zu etappieren und übernachten beim Vulkan Arenal. Wir haben vom Bett aus eine wunderbare Sicht auf den Schlot, welcher fauchend Glut und Rauch speit - ein tolles Schauspiel, besonders nachts. Doch ist ihm heute kühl, er legt sich eine dicke Wolkendecke um die Schulter und versteckt sich damit vor den Touristenmassen, welche sehnlich auf polternde Eruptionen warten. Spät in der Nacht klart das Wetter wieder auf und wir erhaschen schläfrige Blicke von glühendem Gestein.
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Viel einfacher zu sehen sind die Nasenbär-Rudel, welche auf die Strasse trotten, sobald sich ein Touristenauto nähert. Kaum Notiz nehmend von entzückten Autoinsassen hoffen sie auf ein kleines Znüni und trollen sich plötzlich wieder in den dichten Urwald, welcher zwischen den Hotelanlagen noch geblieben ist.
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So finden wir den Weg zurück nach Alajuela, unserem Ausgangsort wo wir das Auto abgeben und noch einmal im Hotel Bernatica nächtigen dürfen.
Wir sind nun bereit für die Heimreise, ausgeruht und auch gwundrig, was uns in der Schweiz erwarten wird. So fahren wir zum Flughafen, wo wir unsere Rucksäcke aufgeben um nachher nocheinmal in die Stadt zu fahren - ein letztes Adieu im schönen Land mit uns lieb gewordenen Leuten. Als wir aus dem Bus steigen, schneidet uns ein junger Mann Papayas auf, kann kaum glauben dass wir 12 Stunden fliegen werden und dass es in der Schweiz keine Affen gibt. Noch eine Papaya, diese ist süsser, wir essen bis wir nicht mehr können und Maurice schaut zu, er hat Papaya nicht gern. Zum Abschied schenkt uns der Mann eine wunderbar reife Frucht, gross und dick wie ein Velofahrerwadli, welche wir einer Bettlerin schenken weils verboten ist zum mitnehmen.
So fährt uns ein Taxi fürs letzte Geld durch die schwüle Nacht zum gekühlten Flughafengebäude, wo die grosse Warterei beginnt - warten aufs Flugzeug, warten im Flugzeug, warten im Flug, warten beim Umsteigen, schon Nachmittag und doch erst Morgen, zum Glück schläft Maurice tief und fest auf der Reise und auch zu Hause, wo Abend schon am Mittag ist.
So kommen wir an in Bern.
Schneetreiben in den Strassen anstelle von schwatzenden Menschen und spielenden Kindern, alles sehr ruhig und gepflegt, eilige Freundlichkeit anstelle von gwundriger Herzlichkeit.
Fasziniert lernen wir unsere Heimat neu kennen, noch etwas unsicher ob dies wirklich der Ort ist, den wir vor fast drei Monaten verlassen haben.
Bald werden die Erinnerungen weicher, verschmelzen im Gefühl von Sehnsucht und Dankbarkeit, ja vor allem Dankbarkeit für all die wunderbaren Erlebnisse und Begegnungen, welche uns bereichern und begleiten.
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Beatrice, Peter und Maurice Till Kaltenrieder

Posted by m.till 11:58 Archived in Switzerland Comments (0)

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Nordwárts

Von der Kueste zu Kueste

sunny 28 °C

Die schoenen Straende der Karibikkueste sind ein Genuss. So beschliessen wir, von Cahuita nocheinmal ein paar Kilometer suedwaerts zu fahren und bleiben ein paar Tage in Punta Uva bei Manzanillo bei freundlichen Ticos, welche kleine Haeuschen mit Kueche vermieten. Es ist uns wohl, wir sind erholt und ruhig. So waechst der Drang in den letzten drei Wochen noch etwas mehr zu sehen von diesem schoenen Land und wir beschliessen ganz in den Norden in eine einsame Urwaldgegend zu fahren. Von verschiedener Seite wurde uns ein Hotel empfohlen, welches wir anpeilen - und so reisen wir los. Morgens um sieben verpassen wir den Bus, holen ihn mit dem Taxi ein und fahren bis um elf. Dann sind die Anschluesse schlecht und wir machens uns fuer zwei Stunden in einem Taxi bequem. Der Fahrer ist so gluecklich, dass er grad seine Frau anruft! Maurice schafft die Reise ganz gut und wir beschliessen dass es nun genug sei fuer heute und besuchen als Belohnung einen tollen Zoo, wo verletzte Tiere aufgepaeppelt werden fuer die Auswilderung.
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Den Abend verbringen wir in einem Hotel mit wunderschoenem Thermalbad an einem Bach. So starten wir am naechsten Morgen in die zweite Etappe. Die Reise ist nun nicht mehr weit, die erste Haelfte in einer Stunde Bus geschafft. Rechtzeitig stehen wir in Pital am Busbahnhof und warten mit vielen anderen Leuten. Nun wurde der Fahrplan geaendert, der Bus startet puenktlich eine Stunde spaeter...
Maurice nuetzt die Wartezeit zum Fussballspielen mit einer Pet-Flasche, ein kleiner Bub spielt begeistert mit, waehred wir uns mit freundlichen Ticos unterhalten.
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Dann kommt der Bus, sicher aelter als wir alle zusammen. holpert los und schafft in der ersten Stunde tatsaechlich etwa 15 Kilometer! Die Strasse ist nicht asphaltiert, Steine und Staub, Schulkinder in tadellosen Uniformen steigen ein, der Fahrer kennt jedes mit Namen. Damit keines aus dem Bus faellt, setzt er die Kleinen nicht zu nahe beim Ausgang, die Tuere laesst sich wohl schon lange nicht mehr schliessen. Wenn der Laerm der Kinder zu ueberborden droht haelt der Bus und der Fahrer weist die Lausbuben zurecht. Dann gehts ein paar Meter weiter, zwei alte Leute wollen einsteigen, der Fahrer holt zuerst die Taschen in den Bus und hilft dann den beiden die Treppe hoch, begleitet sie zum Sitz und wuenscht eine gute Fahrt, dann gehts wieder los.
Nach zwei kurzweiligen Stunden sind wir da und staunen wie gut es Maurice beim Reisen geht. Er legt sich auf die Schoss und bleibt so liegen, singt, spielt, denkt, schlaeft ein... Oft sagt er dann: Gell jetzt wohnen wir wieder nirgends.
Am neuen Ort angekommen wird alles erforscht und sofort geschaut ob die Regeln auch hier gelten (zum Beispiel nicht mit der WC-Buerste spielen). Oft sitzt er auf dem Bett und studiert Tierbilder, ueberlegt welche Gehege er spaeter in seinem Zoo anlegen moechte fuer die Tiere. So kann er viel verarbeiten und wird bereit fuer alles Neue. Davon gibt es in der (Deutsch gefuehrten) Laguna Lagarta Lodge vieles. Im Teich schwimmen Caymane, welche gefuettert werden, im Garten sitzen die seltenen grossen gruenen Aras, im Urwald gibts kleine rote giftige Froeschli. Wir sind nun fast an der Grenze zu Nicaragua. Die Weiterreise wird nun sehr aufwaendig mit dem Bus und wir beschliessen ein Auto zu mieten.
So reisen wir wieder ins geschaefitge Zentrum von Costa Rica und uebernehmen am naechsten Morgen einen aeltlichen Kleinwagen, welcher uns bequem in entlegene Winkel des Landes bringt.
Als erstes fahren wir ins schoene Orosi-Tal, wo der Kaffee blueht. Das Auto wird zum Reisebeschleuniger, schon sind wir auf dem Vulkan Irazu auf 3'500 Meter ueber Meer, der scharfe Wind kuehl und die Sonne stark. Ganz oben koennen wir in den Krater schauen, ein giftgruener See in gespentischer Landschaft, struppiges Kraut und kleine Buesche an den exponierten Stellen, schattige Baeume an den geschuetzten Haengen. Landwirtschaft wird fast bis ganz oben betrieben, Gemuese waechst hier in unglaublicher Hoehe. An ganz klaren Tagen kann man von diesem Berg aus den atlantischen und den pazifischen Ozean sehen, heute nicht aber wir geniessen trotzdem eine weite Sicht ins umliegende Flachland.
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Schon am naechsten Morgen fahren wir los in Richtung Pazifik, im Golf hinter der Halbinsel Nicoya liegt Chira, die groesste bewohnte Insel Costa Ricas, welche wir besuchen wollen. Eigenlich gibt es hier keine touristischen Einrichtungen, in einem alternativen Reisefuehrer haben wir aber gesehen, dass engagierte Frauen Gelegenheit zum Uebernachten und Essen anbieten. Da wir eigentlich nicht wissen was uns erwartet, fahren wir gespannt an die Kueste. Irgendwo geht es weg von der Interamericana, die Strasse wird schmal und fuehrt durch einfache Doerfer, nach mehrmaligem Fragen landen wir bei einem kleinen Laedeli, wo man uns freundlich einen Parkplatz im Garten zuweist. Die Mittagssonne ist heiss als wir am kleinen Fischerhafen stehen, der Faehrmann hilft uns ueber das bereitgelegte Brett aufs Boot und bald tuckern wir uebers Meer. Auf der Insel wartet ein alter Bus, der Fahrer bittet uns irgendwo im Wald auszusteigen. Mutig tragen wir unsere Rucksaecke einem kleine Weg entlang und sind doch etwas erleichtert, als uns freundliche Frauen in Empfang nehmen. Hier werden wir fuer vier Tage umsorgt und wir erhalten Einblick in das Inselleben welches so ist, wie Costa Rica vor Jahrzehnten. Wir haben Respekt vor den Frauen, welche aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Korsett ausbrechen und nebst einem Restaurant drei Haeuser mit Zimmern gebaut haben. Gerne erzaehlen sie uns aus ihrem Leben, zeigen uns ihre Haeuser, die Schule und den Strand. Baden wollen wir nicht, liegt die Wassertemperatur doch deutlich ueber dem ertraeglichen Maximum... Das weiter nicht erstaunlich, wir messen tagsueber 36 Grad am Schatten und es gibt kaum Wind. Da hier seit Dezember Trockezeit ist, darf auch nicht auf Regen gehofft werden. Alles ist duerr, man fuerchtet staendig Waldbraende. Trotz all dem faellt uns der Abschied am Ende schwer von den ruhigen und freundlichen Insel-Frauen, welche uns mit ihrer Offenheit sehr viel mitgegeben haben.
Nun moechten wir noch einmal ans Meer, starten am Morgen um halb sechs um mitte Vormittag die Autofaehre auf die Nicoya-Halbinsel zu erwischen. Leider ist eine Faehre kaputt und die andere wird bestreikt, so dass es fuer uns trotz vielen Worten nicht gelingt aufs dritte und einzige Schiff zu gelangen... So ueberlegen wir nicht allzu lange und starten in den wilden nord-westen Costa-Ricas.
Das Auto laeuft ruhig auf der gut ausgebauten Interamericana, die grossen Lastwagen und Busse werden spaerlicher und die Landschaft veraendert sich zusehends. Gelb und Braun dominieren, vom Land blaest ein warmer Wind ueber ausgetrocknete Weiden, es gibt nur noch wenige Baueume und Gruen fehlt fast ganz. Wir meinen in Afrika zu sein und koennen unseren Augen kaum trauen, als beim Kaffeehalt zwei waschechte Cowboys an der Bar sitzen!
Am Nachmittag erreichen wir la Cruz, der letzte groessere Ort vor der Grenze zu Nicaragua, welcher auf der Kante eines Hochplateaus liegt. Als wir vom Aussichtspunkt ueber die einsame Weite schauen, bleibt der Kiefer unten. Sanfte Huegel und weite Ebenen legen sich in sanften Brauntoenen um eine runde Meeresbucht, waehrend uns der Wind fast den Hut nimmt. Solche Einsamkeit und solche Weiten haben wir im Dschungelbedeckten Sueden nie gesehen. So beschliessen wir die Gegend noch einige Tage zu erforschen bevor es heimwaerts geht. Wunderbare Unterkunft finden wir bei Agi und Guido, welche auf ihrem Landwirtschaftsbetrieb auch Touristen beherbergen: macht Euch ein Bild unter www.canas-castilla.com

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Panama

Ein kleiner Abstecher nach Panama

sunny 27 °C

Von Puerto Chimenez reisen wir weiter, mit dem Schiff ueber den Golf von Osa nach Zancudo, einem Pazifikstrand ganz im Sueden Costa Ricas. Ein heisser und sandiger Ort, schoen und ruhig, das haben auch schon andere entdeckt. Kilometerlang ist der Strand gesaeumt von Villen, deren Eigentuemer dem nordamerikanischen Winter entfliehen. Wir geben uns doppelt Muehe mit der Sonnencreme, nachdem wir ein paar abschreckende Beispiele mit harten Verbrennungen gesehen haben...
Unser Gastgeber Marcel kommt aus Holland und kennt den Ort mittlerweile sehr gut. Wir erfahren, wie unglaubliche Berge von Dollars eine Dorfgemeinschaft ruinieren koennen - den schlimmsten Tropenkrankheiten entkommen nur wenige: Alkohol ist allgegenwaertig und Kokain billig.
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Wir lassen uns aber wenig stoeren und geniessen einige Tage. Maurice sammelt Einsiedlerkrebse und baut einen Zoo mit Stecken und Steinen, aber die Krebse sind schnell und verschwinden in die Freiheit.. so veranstalten wir Wettrennen mit den Krebsen, sammeln Muscheln oder Kokosnuesse zum trinken.
Maurice hat die Angst vor dem Wasser verloren, er taucht wie ein Fisch durch die Wellen, schwimmt zwei drei Zuege bis wir ihn wieder aus dem Wasser ziehen.
Eines Morgens liegen tote Fische am Strand, immer mehr werden angeschwemmt. Ein Crevettenfangboot weit draussen entledigt sich auf einfache Weise der unerwuenschten Fische... Es beginnt zu stinken, Schulterzucken, das Meer wirds richten. Zeit fuer uns Abschied zu nehmen. Marcel faehrt uns mit seinem 30jaehrigen Landrover an die Grenze zu Panama. Der Zoellner moechte sich unseren Eintritt ins Nachbarland mit ein paar Dollars versuessen lassen, wir wollen nicht und kaufen Zaehneknirschend ein Ausreiseticket damit wir den Einreisestempel kriegen...
Nun sind die Strassen besser, der Bus klimatisiert, und schon eine Stunde spaeter sind wir in David, einer grossen Stadt im Norden Panamas.
Laerm, Hektik, kurz essen und weg, ueber die kuehlen Berge auf die karibische Seite. Vier landschaftlich schoene Stunden, zuviel fuer Maurice, er muss erbrechen trotz Medizin, sterbenselend. Rasch geht es weiter aufs Schiff nach Bastimentos, eine wunderschoene Insel im Gebiet Bocas del Torro.
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Im schoenen Abendlicht erreichen wir die Insel, Musik schlaegt uns entgegen, schwarze Menschen, Lachen, Kinder ueberall, laut und voller Leben. Wir sind in einer anderen Welt. Die Einwanderer aus Jamaika haben ihre Kultur mitgebracht, ohne Reggae-Rhytmen laeuft gar nichts. Die Koechin tanzt beim Kochen, die Putzfrau tanzt beim putzen, erst spaet in der Nacht legt sich Ruhe ueber die Insel. Am naechsten Tag erfahren wir, dass auf der Nachbarinsel Karneval beginnt, viele Menschen, viel Alkohol. Wir wandern ueber die Insel durch Weiden und Dschungel an die Straende, heller Sand, das Meer kuehler als am Pazifik.
Zurueck im Dorf essen wir in einem Restaurant, welches aufs ruhige Meer hinaus gebaut ist, wie viele Haeuser hier. Durch die Schlitze in den Bodenplanken sehen wir Fische, Maurice versucht sein Anglerglueck, aber die Fische sind schlau und fressen das Brot vom Haken... Zum Glueck hats in der Kueche noch genuegend Fische, so dass unser Teller nicht leer bleibt.
Am Ufer sammeln sich die Abfaelle, das sorglose Leben hat seine Schattenseiten. Rund um die Haeuser liegt viel Schmutz, Plastik, Flaschen und alles was nicht mehr gebraucht wird, allerlei Insekten gedeihen praechtig darin. Die Waschmaschine im Meer dient nun einem Lobster als Zuhause, das Fahrrad und der Pneu der Muraene. Fuer den naechsten Tag chartern wir zusammen mit Lorraine und Miguel aus Zuerich ein Boot mit Fuehrer und lassen uns durch die Lagune chauffieren. Delphine springen, Seesterne im klaren Wasser und dann die Korallen - wir schnorcheln durch die Unterwasserwelt, Maurice sieht zum ersten Mal Korallen und farbige Fische im klaren Wasser. Hinter einem Restaurant wohnt ein grosser Barracuda und wartet auf Kuechenabfaelle, als Maurice seine Zaehne sieht will er schnell aus dem Wasser...
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Bald haben wir genug von Laerm, Armut und Abfall, es zieht uns zurueck nach Costa Rica. Bei Regen und Wind verlassen wir die Insel, und sind zwei truebe Stunden spaeter an der Grenze. Die grosse Fachwerkbruecke ueber den Rio Sixaola wurde 1942 gebaut und anscheinend kaum unterhalten, Rost nagt an den Traegern, wir halten Maurice fest an der Hand damit er nicht durch Loecher im Belag in den Fluss faellt. Es regnet, Grenzorte sind haesslich und arm, grad kommt ein Bus und nimmt uns mit. Wie schon in Panama nichts als Bananen, eine Wueste von Bananenstauden, triste Arbeitersiedlungen, ueberall Warnschilder weil die Insektizide mit dem Flugzeug verteilt werden. Ab und zu eine Verladestation, Arbeiter mit Schutzanzuegen an Chemiebaedern, welche die Exportbananen haltbar machen.
Wir denken an die schoen praesentierten Tropenfruechte in den Migros-Filialen und haben kein gutes Gefuehl dabei.
An diesem tristen Tag sind wir froh, bei Martin und Madeleine aus der Schweiz uebernachten zu koennen, Maurice freundet sich schnell an mit den drei Kindern und wir schwatzen Tag und Nacht. Der Abschied anderntags faellt uns leichter weil die Familie im April zurueck in die Schweiz zuegelt und ein Wiedersehen versprochen ist!
So erreichen wir Cahuita, ein ruhiger Touristenfleck an der Karibik mit wunderschoenem Nationalpark, welchen wir sehr geniessen: Affen, Schlangen, Faultiere, Echsen und Krebse sind zu bewundern und wir baden am hellen Strand.
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Die Tage in Cahuita sind gepraegt von viel Unsicherheit wie weiter, im Inland warten spannende Ecken auf uns, sind aber teilweise nur schlecht mit dem Bus zu erreichen. So fahren wir zuerst noch 20 km suedlich an einen schoenen Strand und hoffen dort klaren Kopf zu kriegen. Im Allgemeinen geht es uns aber immer noch sehr gut, Peter ist nach zwei Tagen Durchfall nun doch sicher, dass Leitungswasser nicht zum Trinken geeignet ist...
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Posted by m.till 09:39 Archived in Costa Rica Comments (0)

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Indianer

Leben im Urwald

sunny 32 °C

Die Fahrt von der Pazifikkueste auf die Halbinsel Osa im Sueden von
Costa Rica ist lang und spannend. Der Bus quaelt sich stundenlang ueber die sandige Strasse, links und rechts Urwald und Plantagen, viel Schweiss und Maurice schlaeft. Allmaehlich verdient die Strasse ihren Namen nicht mehr, die Gegend einsam, ab und zu zwei drei Haeuser, ein schoener Ausblick und wieder Dschungel.
Schliesslich erreichen wir La Palma, ein Nest in der Pampa, Kuehe, Palmen, kleine Laeden mit gebrauchten Kleidern, eine Eisenwarenhandlung mit Motorsaegen und Gummistiefel in Huelle und Fuelle. Puenktlich werden wir abgeholt von einem Mann, dunkle Haut, freundliche Augen, eine armlange Machete an der Seite, Fussballhosen und Gummistiefel mit Kniesocken, bei 32 Grad!!
Ein Fahrzeug wird organisiert, sieht aus wie ein Viehtransporter, wir steigen zu und lernen, dass die auch ein Bachbett als Strasse bezeichnet werden kann.
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Sitzen ist nicht moeglich, jeder steht und klammert sich irgendwie fest, langsam durchqueren wir Fluesse und Suempfe, bis das Gelaende bergig wird und Pferde auf uns warten.
Wir duerfen aufsteigen, die zwei Indianer stapfen nebenher, fuehren die Pferde mit uns immer tiefer in den Urwald.
Nun sind wir im Indianer-Reservat der Guajmies, fernab von Strom und Motorenlaerm. Eineinhalb Stunden geht es Bergauf und Bergab, durch Baeche und Sumpf, langsam verstehen wir die Gummistiefel der Indianer.
Bei der Familie Carrera werden wir herzlich empfangen. Fast alle 30 Mitglieder sind gekommen um uns zu begruessen. Daniela aus Biel ist hier verheiratet mit Estephan, Leonardo, ihr Bub ist gleich alt wie Maurice.
Die naechsten fuenf Tage tauchen wir ein ins Indianerleben.
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Mitten auf dem Rasen steht die Grossmutter und fuettert Huehner und Pferde. Ihr reich verziertes rosarotes Kleid leuchtet vor dem Gruen der Umgebung. Ein Bub bringt ein grosses Blatt um die Huehner vom Pferdefutter fernzuhalten, der Wind streicht durch die Baeume und macht die Mittagshitze ertraeglich. Die Zikaden zirpen waehrend wir in der Haengematte doesen und Maurice auf dem Bett Pause macht.
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Hier spielt Geld keine Rolle, man kanns nicht ausgeben, man hat was der Wald und der karge Boden hergeben. Alles andere tauscht man mit dem Nachbar oder man schleppt es hoch von La Palma. So ist auch die WC-Schuessel in unser blaettergedecktes Waschhaeuschen gekommen, oder der Solarpanel auf dem Dach welcher etwas Licht spendet am Abend und Strom fuer die Digitalkamera.
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Mit jedem Tag waechst unser Respekt fuer die Menschen, die es verstehen, hier zu leben, leckeres Essen zubereiten auf dem Holzkochherd, uns verwoehnen und auf viele kleine Details und Zusammenhaenge hinweisen.
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Hier muss die Natur nicht geschuetzt werden, man ist Teil davon, grenzt sich ab wo noetig und erntet so, dass wieder genug waechst.
Tiere geht man nicht beobachten, sie sind einfach da, Affen, Papageien, Krebse am Bach und viele mehr. Man schaetzt ueber 6'500!!! Sorten Insekten in diesem Gebiet, einige davon haben es auf unser Blut abgesehen. Wir gewoehnen uns an zerstochene Beine und leben einigermassen in Frieden mit Kakerlaken und Co.
Aber als im WC ein etwa 10cm langer Skorpion auftaucht ist fertig lustig. Estephan kennt kein Pardon und macht das wuetende Tier mit der Machete kaputt. Die Erleichterung ueber die Rettung waehrt nicht lange, anscheinend finden zahlreiche Tierli die Voegelein, welche ihr Nest im Dach bauen herzig. So erzaehlt Beatrice bald laut schreiend von einer Schlange an der Tuer, die halbe Sippschaft laeuft zusammen und macht dem etwa 180cm langen Tier mit Stecken und Knueppeln den Garaus.
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Nicht giftig, der Kommentar, aber hier wollen wir keine Schlangen, wir sind durchaus einverstanden damit und sind froh, dass die Philosophie bei der handgrossen Vogelspinne morgens um 2 noch die gleiche ist...
Trotz der Aufregung ist es uns wohl hier und wir geniessen das Leben in Ruhe, wo viel Zeit und Raum ist, und die Sterne leuchten wie mitten auf dem Ozean. So faellt der Abschied nicht leicht, die Augen feucht beim Adieu der lieben Menschen, der Abgeschiedenheit, zurueck an die Kueste, eine Stunde im infernalisch laermenden Bus, Puerto Jimenez mit stampfenden Lautsprechern, Ventilatoren und Eismaschinen, kuehlem Bier und Landepiste. Hier hat das Leben einen anderen Rythmus, wir brauchen etwas Zeit um uns zu gewoehnen. Zum Glueck finden wir eine ruhige Unterkunft.
http://www.manglares.com/
und schon bald geht es weiter richtung Golfito, Zancudo, dann nach Panama. Es geht uns gut und wir sind froh, dass wir bis jetzt gesund geblieben sind.

Posted by m.till 08:23 Archived in Costa Rica Comments (1)

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Tropensonne

Strand und Affen

sunny 30 °C

Von San Isidro fuehrt die Strasse durch eine wunderschoene und bergige Dschungellandschaft an den Pazifischen Ozean. Die Strasse ist steil und eng, der Bus faehrt manchmal fast nur schritttempo, und langsam wird es waermer. An der Kueste hoert der Asphalt auf, ueber eine staubige Piste holpern wir durch Heideland, viel Sumpf, Palmen, kleine Doerfer und wieder dichter Urwald. Im Matapalo steigen wir aus und stuerzen zuerst in die kleine Pulperia (Laedeli) wo wir kaltes Ginger Ale und Fruechte kaufen um uns fuer die restlichen 2 Kilometer zu Fuss zu staerken. Nun sind wir froh fuer alles, was wir nicht dabei haben...
Schon bald aber haelt ein Jeep und wir koennen mitreiten bis zum Strand. Fuer die erste Nacht finden wir ein Zimmerli mit Sicht auf den Parkplatz, Ernuechterung macht sich breit bei den Grossen, Maurice nimmts gelassen. Schon am naechsten Morgen koennen wir aber zuegeln in ein wunderschoenes Bungalow, grad am Meer, da bleiben wir ein paar Naechte. Im Garten steht ein grosser Baum mit einem Loch, da drin wohnen 5 Leguane, welche nun regelmaessig Besuch von Maurice bekommen. Die amerikanischen Gastgeber sind unkompliziert und Maurice hat viel Raum zum spielen.
Am Morgen frueh wandern wir in den Nationalpark nebenan, das heisst es hat ein Schild und keine Haeuser, dafuer aber Horden von Affen und die farbige Voegel in den Mangrovensuempfen. Den Krokodilen sind wir nicht begegnet... PICT0432.jpg
Der Strand: Breit bei Ebbe, feiner weicher Sand, ein flaches Meer mit tollen Wellen, das Wasser badewannenwarm. So geht das auf eine unglaubliche Laenge von 40 Kilometern, Palmen, Mandelbaeume mit Faultieren in den Aesten, Urwald, gleissende Sonne und die Wellen... Wir haben schon viele Straende gesehen, aber so etwas wohl noch nie!
Claudia kommt aus der Schweiz (wie viele andere auch in Costa Rica) und nimmt Beatrice mit auf einen ausgiebigen Ritt dem Strand entlang. Wunderschoen eilen die Pferde dem Strand und Fluss entlang.PICT0456.jpg
Obwohl Hochsaison ist, hat es kaum Menschen hier, die paar wenigen Touristen sehen sich eher von Ferne. Man trifft sich beim Fruestueck (Pancake) oder beim Znacht (Reis und Fisch). So lernen wir auch Maya und Daniel aus Zuerich kennen, welche uns mit dem Auto weiter gegen Sueden mitnehmen. Zum Glueck, denn die im Reisefuehrer angepriesene Unterkunft liegt direkt an der Strasse und das Zimmer stikt so sehr, dass Maurice zu weinen bedginnt als wir es anschauen! Daniel und Maya nehmen uns mit bis wir eine wunderschoenes Ferienhaeuslein in Tortuga Abajo (suedlich Uvita) gefunden haben in einem gepflegten und schattigen Dschungelgarten. Hier turnen die Affen direkt vor dem Balkon, die Putzfrau macht mit dem Besen das Baumlaub zur Seite, damit wir das Faultier sehen.PICT0512.jpg
Zum Strand gehts 20 Minuten durch eine Dschungelpfad, entlang von Stauden mit riesigen Blaettern, fingergrossen Ameisen und Baeumen, welche ihre winzigen Fruechte wie Regentropfen fallen lassen. Nach eine wackligen Haengebruecke raschelt es im Kraut, tausende von roten Krebsen haben sich hier versammelt, am naechsten Tag sind sie alle verschwunden.PICT0562.jpg
Etwa so geht es hier auch Maurice, manchmal raschelt das Heimweh nach Playmobil unueberhoerbar, dann ist es wieder ganz verschwunden. Wir Grossen vermissen das Zuhause nicht sehr, geniessen die Waerme und staunen immer wieder ueber das abwechslungsreiche Land.
Bald gehts nun weiter auf die Halbinsel Osa zu einer Indianerfamilie, welche man nur per Pferd erreicht (www.tamandu-lodge.com).
Wir freuen uns, auch diese neue Welt kennenzulernen!

Posted by m.till 08:23 Archived in Costa Rica Comments (0)

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Finca Sonador

Landleben im Süden Costa Ricas

sunny 27 °C

Nun sind zwei Wochen in Longo Mai vorbei. Wir sind angekommen, eingelebt und bereit für die Weiterreise an die Pazifikküste.
Zwei kurzweilige Wochen mit vielen Erlebnissen, sorgfältig begleitet von Leo und Daisy Ortega mit den zwei kleinen Mädchen Jessica und Monica.
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Einmal am Morgen früh haben wir die Pferde gesattelt, sind im flachen Licht durch Urwald und Plantagen geritten, die Luft angenehm kühl. Geduldig hat uns Leo Pflanzen und Tiere erläutert, alles erklärt über Zuckerrohr und Kaffeestauden. Bevor die Sonne heiss wurde, haben wir die Nachbarfarm erreicht. Hier wird alles selber produziert: Geflügel, Fisch, (Meer-)Schweine, der Strom kommt aus dem eigenen Wasserkraftwerk.
Zum grossen Glück von Maurice werden hier sogar Agutis gehalten, ein putziges Urwaldtier mit Glotzaugen, das wegen seines leckeren Fleisches fast ausgerottet ist.
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Nach einem tüchtigen Mittagessen sind wir yurückgeritten, immer zu zweit mit einem Kind im Sattel.
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Anderntags durften wir mit Frau Mariza Schoggi machen. Kakao ernten, Bohnen rösten, schälen und mahlen mit Zucker. Die Schöggeli sind intensiv im Geschmack, rauchig und süss. Maurice interessiert sich aber eher für die jungen Hunde, Ziegen und all den Krimskrams unter rostigem Wellblech.
Am Freitag waren wir eingeladen zum Hochzeit von Daisys Bruder im Nachbardorf. Gespannt sassen wir um vier Uhr Nachmittgas in der vollen Kirche, aber der Brautvater war nicht da, so wurde gewartet. Nach fünf Uhr hat der Priester mit der Messe begonnen, dann sind die Brauteltern gekommen, eine schlichte Feier während die Kinder um die Kirche lärmten. Über holprige Wege sind wir zur Familie gefahren, laute Musik, viele Leute im ganzen Haus. Fröhlich wird gefeiert, man sitzt auf dem Sofa, am Boden oder im Garten, mit einem Plasicteller voll Reis und Speck, und bald haben sich die Gäste verabschiedet und sind verschwunden in der dunklen Dschungelnacht.
So haben wir viel zu erzählen, wir sind gesund und glücklich, es geht uns gut.
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Posted by m.till 09:05 Archived in Costa Rica Comments (0)

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San Isidro del General

sunny 26 °C

Nach einer langen und anstrengenden Reise sind wir vor einer Woche in Costa Rica gelandet. Der Empfang im Hotel Bernatica war herzlich und Berndeutsch... gerade gut zu Beginn in der fremden Welt.
Nach drei Tagen sind wir auf der Panamericana weitergezogen richtung Sueden, ueber einen Pass (3'300m), welcher uns fast den Mageninhalt gekostet haette. Der Fahrer trieb die Maschine so schnell er konnte durch den dichten Regenwald. Die Gegend einsam, kuehl und abwechslungsweise neblig und wieder sonnig, Kurve um Kurve.
So sind wir eingetaucht ins Tropenleben, sind angekommen in der Finca Sonador der Organisation Longo Mai. Wir bewohnen da ein einfaches Haeuschen mit Bananen, Ananas und Palmen im Garten.
Am Morgen wecken uns farbige Voegel, unzaehlige Huehner und Nachbars Stereoanlage.
Die Morgenstunden sind kuehl, ideal um etwas zu tun. Bereits zum Fruehstueck schneiden wir Fruechte auf.
Am Nachmittag brennt die Sonne heiss und wir doesen in der Haengematte, gegen Abend wird flaniert oder ausgeritten mit Nachbars Pferd. Bei Nachbars gibt es auch z'Nacht fuer uns, Daisy und Leo umsorgen uns sehr liebevoll. Maurice spielt gerne mit den beiden kleinen Maedchen, und wir erfahren viel vom Leben hier in Costa Rica - allerdings auf Spanisch, so dass unsere bescheidenen Sprachkenntnisse stark gefordert sind.
Schon haben wir zahlreiche Tiere gesehen, wild und im Zoo. Das Land bietet eine unglaubliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen, wir sind fasziniert!
So geht es uns sehr gut, wir sind gesund und konnten uns rasch an Klima, Zeit und Essen gewoehnen.

Posted by m.till 10:07 Archived in Costa Rica Comments (1)

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Jetzt gehts los!

Wo wir ankommen werden

rain 8 °C

Nun geht die Reise los! Für alle Gwundrigen: Hier könnt ihr schauen wo wir zuerst wohnen werden:

http://www.bernatica.com/index.php?site=zimmer

Freitag bis Sonntag.

Und anschliessend, ab Montag:

http://www.sonador.ch/

Liebe Grüsse
beatrice, peter, maurice till

Posted by m.till 05:23 Archived in Switzerland Comments (1)

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Meine Eltern

Hochzeitstag am Sylvester

sunny 8 °C

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Heute feiern wir Sylvester und den 11. Hochzeitstag meiner Eltern! Bald werden die Rucksäcke gepackt, wir sind schon etwas nervös...

Posted by m.till 05:53 Archived in Switzerland Comments (1)

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Weihnachten

overcast 0 °C

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heute haben wir Weihnachten gefeiert, noch zu hause.

Posted by m.till 00:00 Archived in Switzerland Comments (1)

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Maurice am 4. Geburtstag

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Posted by m.till 12:56 Archived in Switzerland Comments (1)

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Glücklich zu Hause

storm 5 °C

Noch hat die Reise nur in Gedanken begonnen.

Posted by m.till 12:54 Archived in Switzerland Comments (0)

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